Herzlich Willkommen –
Hier und bei den Heiligen Messen in der außerordentlichen Form


Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus. Was ist das?

In der römisch-katholischen Kirche gibt es für die Feier der Heiligen Messe (neben den ostrituellen/orthodoxen Liturgien) die

Die ordentliche Form ist die Heilige Messe, die Sie
täglich in allen katholischen Kirchen mitfeiern
können.

Daneben gibt es die außerordentliche Form, kurz
gesagt die Liturgieform der Heiligen Messe, wie sie
vor den nachkonziliaren Änderungen (Vaticanum II)
ausschließlich in Gebrauch war. Charakteristisch dafür ist die gemeinsame Gebetsrichtung der Gläubigen und des Zelebranten (ad Deum), die Liturgie in lateinischer Sprache und feststehende Texte (außer den Tagesgebeten). Zu dieser Form gehört auch die Mundkommunion kniend.

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© KNA-Bild

Der Heilige Vater em., Papst Benedikt XVI., hat in seinem Apostolischen Schreiben „Summorum Pontificum“ vom 7. Juli 2007 diese liturgische Form für die Heilige Messe allgemein (neben der ordentlichen) zugelassen und in seinem Begleitbrief geschrieben: Das Römische Meßbuch von 1962 möge „... sich der gebotenen Ehre erfreuen.“ In den Instruktionen zum Apostolischen Schreiben Universae ecclesiae heißt es dazu als Ziel: „... die römische Liturgie im Usus antiquior anzubieten, da sie ein wertvoller Schatz ist, den es zu bewahren gilt.“

Im Raum Karlsruhe gibt es derzeit die Heilige Messe in der außerordentlichen Form leider nur an einem Sonntag und an einem Donnerstag im Monat. Wir bemühen uns aber darum, diese Liturgieform häufiger feiern zu können (siehe „Aktuelles“). Wenn Sie uns unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Eintrag auf unserer Liste (siehe „Unterstützung“).

Vor allem aber Sie sind herzlich eingeladen, diese würdige Form der Heiligen Messe mitzufeiern.

 

 

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In der katholischen Kirche sind die Sakramente zentral und die Liturgie (Ritus) spielt eine wichtige Rolle. In der Gottesdienstordnung (Pfarrblatt) der Seelsorgeeinheiten ( wie z. B. Seelsorgeeinheit Hardt, Seelsorgeeinheit St. Raphael, Karlsruhe, St. Laurentius, Rotenfels und viele andere) finden Sie zwar so gut wie nie Hinweise auf Heilige Messen in der außerordentlichen Form (forma extraordinaria, usus antiquior, alte Messe). Aber Dank Papst Benedikt ist sie wieder „hoffähig“. Papst Benedict nämlich hat mit seinem motu proprio die Grundlage dafür geschaffen. Denn es gab und gibt in der katholischen Kirche schon immer traditionelle Formen wie Rosenkranz, Anbetung, lateinischer Choral (Gregorianik in der Kirchenmusik / gregorianischer Gesang), Wallfahrten. Auch wenn gerade im Erzbistum Freiburg, vertreten durch das Ordinariat, und im Dekanat Karlsruhe für die Heilige Messe in der außerordentlichen Form nicht gerade günstig stehen, wir bemühen uns weiter. Auch wenn Diözesanrat und Pfarrgemeinderat darüber nicht begeistert sind. Wir freuen uns über jeden Besucher, besonders auch über junge Leute, z. B. aus KHG oder KJG oder Kolping.

Schade, daß das Konradsblatt unsere Informationen nur selektiv akzeptiert. Aber dafür verteilen wir Flyer mit den Terminen der Hl. Messen im Silberstreifen und in der Wallfahrts­kirche Maria Bickesheim in Durmersheim.

Übrigens, wenn Sie die Hl. Messe in der außerordentlichen Form (tridentinische Messe, Tridentina) im Fernsehen ansehen möchten, Sonntag morgens ist bei k-tv dazu Gelegenheit – demnächst auch wieder aus der Kirche in Wigratzbad (Petrusbruderschaft). Und um das klarzustellen: Wir sind absolut romtreue Katholiken. Die Piusbruderschaft geht einen anderen Weg.

Was uns vor allem noch fehlt bei der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form im Silberstreifen sind Ministranten und Schola-Sänger (sh. „Dienste“).